PAP – Programmablaufplan

Visualisierung von Abläufen

Programmablaufpläne kommen ursprünglich aus der Informatik, werden heute jedoch auch in vielen anderen Bereichen genutzt.

PAPs dienen zur Visualisierung von Programmen oder Abläufen, und werden im Normalfall vor der eigentlichen Programmierung/Entwicklung der Abläufe erstellt.

Mithilfe von PAPs können Lösungsansätze vereinfacht dargestellt werden, ohne hier auf eine konkrete Programmiersprache oder anderes Fachspezifisches Wissen zurückgreifen zu müssen.

Durch die allgemeine und vereinfachte Darstellung von Abläufen, kann die Lösung eines Problems und auch die Reihenfolge der einzelnen Operationen beschrieben werden, wodurch die Umsetzung unter anderem auch von Dritten durchgeführt werden kann.

Grafische Elemente in
Programmablaufplänen

Start und Ende:
Abgerundetes Rechteck

Verbindungen:
Linien mit Pfeilen

Ein- und Ausgabe:
Nach Rechts lehnendes Rechteck

Operationen:
Rechteck

Verzweigungen:
Raute

Zählerschleifen:
Trapez

Unterprogramm:
Rechteck (mit doppelten Seiten-Linien)

Sprungmarken + Konnektoren:
Kreis

Aufgrund der frei wählbaren Komplexität von Programmablaufplänen können diese den Anforderungen entsprechend erstellt werden und nicht nur für die konkrete Entwicklung einer Lösung genutzt werden, sondern z.B. auch um die Funktionsweise einer bestehenden Software oder existierende Abläufe zu beschreiben.

Da PAPs eher auf die Visualisierung von Abläufen mithilfe der definierten Elemente setzen, wird meist auf zusätzliche Erläuterungen verzichtet.

Autor: Christian Adam